Kunst neu erleben”

Ich möch­te den Betrach­ter nicht vor das Kunst­werk, son­dern ich will ihn in das Kunst­werk ver­set­zen. Er soll sich dar­in bewe­gen und nicht sit­zen, er soll mit dem Kunst­werk und mit ande­ren Besu­chern inter­agie­ren. Ich wün­sche mir ein Erleb­nis, also eine emo­tio­na­le Beschäf­ti­gung.“  (Gian­fran­co Ian­nuz­zi, Immer­si­ve Art Fac­to­ry)

Wir tre­ten in die eins­ti­ge Indus­trie­hal­le mit den acht Meter hohen Wän­den ein, sind umge­ben von Gemäl­den von Leo­nar­do da Vin­ci, Michel­an­ge­lo oder Raf­fa­el in Groß­auf­nah­me und sat­tem Sound.Wir tau­chen auf einer Flä­che von 7.000 Qua­drat­me­tern in welt­be­kann­te Kunst­wer­ke ein.

Da Vin­cis berühm­tes Abend­mahl erscheint auf dem rau­hen Back­stein des alten Maschi­nen­saals. Auf da Vin­ci fol­gen Raf­fa­els Madon­nen und Michel­an­ge­los Fres­ken für die Six­ti­ni­sche Kapel­le. Der Bil­der­rei­gen steht kaum still. Mal macht er die Mau­ern zur Rie­sen­lein­wand, mal wird die Indus­trie­hal­le zum Aus­stel­lungs­aal mit Säu­len und Mosai­k­en­bö­den.

Zum 500. Todes­tag von Leo­nar­do da Vin­ci wid­met das Leip­zi­ger Kunst­kraft­werk den “Gigan­ten der Renais­sance” eine mul­ti­me­dia­le Aus­stel­lung. Die Klang- und Video-Instal­la­ti­on kommt von der Immer­si­ve Art Fac­to­ry um Gian­fran­co Ian­nuz­zi.

Auf “beweg­te wie bewe­gen­de Wei­se” bekom­men wir die wich­tigs­ten Wer­ke der drei Uni­ver­sal­ge­nies prä­sen­tiert. An Touch­screens kön­nen wir uns selbst tief in die Bil­der hin­ein­zoo­men, um über­ra­schen­de Details zu ent­de­cken oder neue Per­spek­ti­ven zu bekom­men.

An die­ser Stel­le möch­ten sich alle Teil­neh­mer herz­lich bei Frau Köblitz, Frau Häf­ner und Herrn Schnei­der für die Exkur­si­on am Diens­tag, dem 12.02.2019 bedan­ken.

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