Schulbetrieb ab dem 12.04.2021

Wir freu­en uns, dass wir unse­re Schü­ler und Schü­le­rin­nen nach den Oster­fe­ri­en wie­der begrü­ßen kön­nen. Dabei wird

die Grup­pe 1 7:45 Uhr
und
die Grup­pe 2 10:00 Uhr in der Schu­le erwartet.

Sach­sen hat seit dem 1. April neue Coro­na-Regeln.
Was kommt auf Schu­len, Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach dem Ende der Oster­fe­ri­en ab 12. April zu?


Ein Über­blick knapp eine Woche vor dem Start:
■ Ab wel­cher Klas­se gilt die Mas­ken­pflicht im Unter­richt?
Ab Klas­se 5 gilt sie auch im Unter­richt, der ab 12. April wei­ter im Wech­sel­mo­dell statt­fin­den soll. Die neue Schutz­ver­ord­nung schreibt eine medi­zi­ni­sche oder FFP2-Mas­ke bezie­hungs­wei­se eine „ver­gleich­ba­re Atem­schutz­mas­ke, jeweils ohne Aus­atem­ven­til“ vor. Damit reagiert der Frei­staat auf die hohen Infek­ti­ons­zah­len. Wei­ter gilt: Alle Schü­ler, Lehr­kräf­te, sons­ti­ges Per­so­nal und Eltern müs­sen auf dem Gelän­de der Schu­le und im Schul­ge­bäu­de eine der genann­ten Mas­ken tragen.


■ Gibt es Aus­nah­men von der Mas­ken­pflicht?
Bis­lang muss­te nur im Schul­ge­bäu­de ein Mund-Nasen-Schutz getra­gen wer­den, der im Klas­sen­zim­mer am Platz abge­nom­men wer­den durf­te. Auch im Ein­gangs­be­reich Schu­len sind die Mas­ken wei­ter­hin vor­ge­schrie­ben. Aus­nah­men gibt es nun nur noch im Außen­ge­län­de der Schu­len, wenn der Min­dest­ab­stand von andert­halb Meter ein­ge­hal­ten wer­den kann.


■ Kön­nen sich Eltern die Kos­ten für Mas­ken zurück­ho­len?
Nein, Kul­tus­mi­nis­ter Chris­ti­an Piwarz (CDU) hat­te auf Nach­fra­ge bei der Vor­stel­lung der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung dar­auf hin­ge­wie­sen, dass das in den Bereich der Eigen­ver­ant­wor­tung fällt. Piwarz beton­te, dass es kos­ten­güns­ti­ge OP-Mas­ken in der Mehr­fach-Packung schon für gerin­ge zwei­stel­li­ge Euro-Beträ­ge gebe.


■ Wie wird die Schul­be­suchs­pflicht gere­gelt?
Konn­ten bis­lang nur Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab Klas­se 5 von der Prä­senz­be­schu­lung abge­mel­det wer­den, ist dies nun für alle mög­lich. Die Kin­der oder Jugend­li­chen kön­nen dann die Lern­zeit zuhau­se („Häus­li­che Lern­zeit“) ver­brin­gen und wer­den mit Lern­auf­ga­ben ver­sorgt. Mit einer voll­um­fäng­li­chen Betreu­ung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler durch Lehr­kräf­te, wie im Prä­senz­un­ter­richt, kann aller­dings nicht gerech­net wer­den. Die­se Abmel­dung gilt zunächst für die Dau­er der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung, also bis 18. April.


■ Ist der Schul­be­such an eine Test­pflicht gekop­pelt?
Ja, bis­her muss­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler der wei­ter­füh­ren­den Schu­len ein­mal pro Woche eine ärzt­li­che Beschei­ni­gung oder ein nega­ti­ves Test­ergeb­nis vor­wei­sen. Mit der neu­en Coro­na-Schutz­ver­ord­nung wird die Test­pflicht für die­se Grup­pe auf zwei Mal wöchent­lich verdoppelt.


■ Wie wer­den die Tests durch­ge­führt?
Die Tests wer­den im Klas­sen­ver­band durch­ge­führt. Die Päd­ago­gen sol­len die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unterstützen.


■ Sind Tests zu Hau­se mög­lich und wer­den sie aner­kannt?
Ja, die soge­nann­te „qua­li­fi­zier­te Selbst­aus­kunft“ kann als Test zu Hau­se durch­ge­führt wer­den. Das war schon in der alten Coro­na-Ver­ord­nung so fest­ge­hal­ten. Wenn Eltern das möch­ten, weil sie Ängs­te und Sor­gen vor den Fol­gen für ihre Kin­der haben und die geschütz­te Umge­bung bevor­zu­gen, ist das wei­ter­hin mög­lich. Auf der Web­site des Sozi­al­mi­nis­te­ri­ums gibt es dafür ein For­mu­lar, das dann aus­ge­füllt wer­den muss. Mög­lich sind auch qua­li­fi­zier­te Attes­te von Ärz­ten, Apo­the­kern oder offi­zi­el­len Teststationen.

■ Wie wird unter­rich­tet?
Für den Unter­richt ab Klas­sen­stu­fe fünf müs­sen die Klas­sen wie bis­her geteilt wer­den (Wech­sel­mo­dell). Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Abschluss­klas­sen fin­det der Unter­richt wie bis­her in Prä­senz statt und grund­sätz­lich in den Fächern und Lern­fel­dern der jewei­li­gen Abschluss­prü­fung. Der Prä­senz­un­ter­richt erfolgt im Wechselmodell.

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